Der Oltner 2-Stundenlauf und Kiwanis sind inzwischen gestandene Partner

Die „Sechsstellige“ zum zweiten Mal geknackt!

Der Aufwärtstrend des Oltner 2-Stundenlaufs dauert erfreulicherweise an: Die 31. Auflage am 15. September 2018 hat ein Spendenergebnis von rund 110'000 Franken erzielt, die „Sechsstellige“ wurde bereits zum zweiten Male geschafft. Und auch das „Kaiserwetter“ ist prompt eingetroffen – wo der OK-Chef Klaus Kaiser heisst, wissen eben die Wettermacher, was sich gehört. Überhaupt hat erneut alles gepasst: Fast 600 Läuferinnen und Läufer haben ihren Anteil zum Gelingen beigetragen, 11 Hauptsponsoren und 75 weitere Firmen haben den Anlass solidarisch unterstützt, und ungezählte private Spenderinnen und Spender haben die Läuferinnen und Läufer gesponsert. Somit war die Synthese perfekt: Eine sportliche Leistung für die Fitness und Gesundheit zum einen, ein solidarischer Beitrag, welcher dieses Mal den Projekten Trendsporthalle Olten und einem Bildungsprojekt von horyzon in Kolumbien zugutekommt, zum anderen.

Und was auch noch vermerkt werden darf: Es war ein guter Entscheid des Kiwanis Clubs Olten, sich für den Oltner 2-Stundenlauf zu engagieren und ihn zu einem Markenzeichen seiner sozialen Aktivitäten zu machen. Die Übernahme der Verantwortung mit der Neuformierung des OKs ist inzwischen nachhaltig vollzogen, die Zusammenarbeit mit bewährten Persönlichkeiten aus der früheren Crew funktioniert vorzüglich, und das unverzichtbare Team mit rund 80 freiwilligen Helferinnen und Helfern hält dem beliebten Solidaritätsanlass nach wie vor die Treue.

Zum Verlauf: Infolge der engen Platzverhältnisse auf der in Reparatur befindlichen Alten Brücke führte die Rundstrecke dieses Mal durch den Hinteren Steinacker, was vor allem das Höhenprofil markant verschärft hat. Läuferinnen und Läufer im Babyalter (im Wagen oder im Huckepack mitgeführt) und solche aus allen Alterskategorien bis ins höhere Seniorenalter, haben insgesamt fast 8000 Kilometer zurückgelegt. Und weil das Thermometer schier hochsommerliche Werte anzeigte, sind die Schweisstropfen besonders reichlich geflossen. Erfreulich auch die Präsenz des Publikums an Teilen der Strecke und vor allem im Start-/Zielraum, wo die „Band 69ers“ zusätzlich für Stimmung gesorgt hat. Und weiter geht’s: Die 32. Austragung des Oltner 2-Stundenlaufs ist auf den 14. September 2019 angesagt.

KF Kurt Schibler

Mehr Informationen über Mitarbeitende und Sponsoren finden sich hier: https://www.o2h.ch/impressum.de.html

 

 

 

 

 

Vortragslunch mit Sandra Cagnazzo, Imkerin

Imkerin Sandra Cagnazzo stellt sich kurz vor. Vor 20 Jahren hat Sie mit der Imkerei in Lostorf angefangen. Mit 9 - 12 Bienenvölker, einem grossem Garten und als Präsidentin des Bienenzüchtervereins Niederamt und vom Kanton Solothurn widmet Sie einen grossen Teil Ihrer Freizeit für und mit den Bienen. Als Pflegedienstleiterin im APH Brüggli geniesst Sie den direkten Kontakt zu Bewohnerinnen und Bewohner und den Mitarbeitenden und freut sich jeden Tag auf neue Begegnungen.

Sandra Cagnazzo berichtet uns viel interessantes und wissenswertes über die Welt der Bienen. Eine Königin, zirka 1000 Drohnen und zirka 50'000 Arbeiterinnen ergeben ein Bienenvolk. Jedes einzelne Individuum weiss genau was es wann zu tun hat und gemeinsam nutzen sie die Schwarmintelligenz. Neben dem Honig sind Bienenwachs, Pollen, Propolis, Gelée Royale und Bienengift die Produkte, welche wir von den Bienen sammeln können. Dies bedingt aber, dass wir die Bienen bei ihren Nahrungsquellen unterstützen und Sorge tragen zu der Natur. 

 

 

 

 

 

 

NOMZ 2018 – es gibt nur Erfreuliches zu berichten

Der KCO stand mit einem „doppelten Dutzend“ plus Verstärkung im Einsatz

„The same procedure as every year“ – und doch ist es jedes Mal ein wenig anders! Dass die Einsatzteams der elf mithelfenden Kiwanis Clubs eine sorgfältig und umfassend vorbereitete Logistik und Infrastruktur, mit Stromanschluss, Kühlschränken und Grill ausgestattete Stände vorfinden, sind wir gewohnt: Das bestbewährte OK des KC Zofingen hat wie immer ganze Arbeit geleistet. Trotzdem erweist sich die Feineinstellung an den einzelnen Plätzen jedes Mal als knifflig, auf dass die Abläufe auch in Stosszeiten reibungslos funktionieren. Und dafür haben aus Oltner Sicht unsere KF Thong Vo und Hans Marti einmal mehr vorzüglich gesorgt. Erfreulich war auch die starke Präsenz, standen doch für die beiden Schichten je ein Dutzend Oltner KF im Einsatz, tatkräftig unterstützt von Theo Begert und Jules Niklaus. An der Nachfrage – und somit an der Arbeit –, mangelte es in der Tat nicht: Von Anfang an und praktisch pausenlos, wurden Getränke und Speisen ausgegeben, die beliebten Mistchratzerli vom KCO-Stand, das leckere Risotto vom Nachbarstand der Zofinger KF und die ebenfalls unverzichtbaren Älplermagronen vom Team des KC Grenchen. 

Und was auch nicht unerwähnt bleiben darf: Das Wetter hat wunschgemäss mitgespielt …, zumindest bis zum Ende der Veranstaltung. Der umsatzfördernde Durst war somit gewährleistet, und an den Ständen wurde reichlich geschwitzt, vor allem im Wirkungsbereich des stark abstrahlenden Mistchratzerli-Grills. Dass ein heftiges Gewitter den Abräumteams zum Abschluss noch eine vorzeitige Dusche bescherte, wird den Betroffenen bestimmt unvergessen bleiben.
Vom Einsatz der Oltner (und weiterer) Kiwaner zeugen die anschliessenden Bilder. Informationen zum musikalischen Angebot der 22. NOMZ-Auflage liefert der folgende Link: http://new-orleans-meets-in-zofingen.ch/programm/programm/

Der von „New Orleans meets Zofingen“ erzielte Erlös kommt traditionsgemäss sozialen Projekten zugute, ein Teil geht an soziale Institutionen in der Region Zofingen, ein Teil fliesst in die Sozialkassen der aktiv beteiligten Kiwanis Clubs.

KF Kurt Schibler

 

 

 

 

 

 

Ein erfülltes (Arbeits-)Leben trotz Handicap

Zu Besuch im neuen Vebo-Gebäude

Der Besuch bei der Vebo Olten, dem seit 1965 bestehenden Produktionsbetrieb für die Eingliederung von Menschen mit Handicap, war ein interessantes, beeindruckendes, ja sogar beglückendes Erlebnis: KF Alfred Dörfliger hat uns seine Wirkungsstätte, deren Geschäfte er seit 2001 leitet, auf sympathische Weise vor Augen geführt und, unterstützt von Sascha Berger, Leiter Mechanik, fundiert erklärt. Bereits die bei der Begrüssung in der Eingangshalle gezeigte Videosequenz, in welcher mehrere hier beschäftigte Frauen und Männer über ihre Arbeit und ihre Befindlichkeit authentisch berichteten, liess uns nachfühlen, dass sich die Menschen wohl fühlen in diesem Haus. Ein erster Eindruck, der sich auf dem Weg durch das neue Gebäude sozusagen auf Schritt und Tritt bestätigt hat. Der Umzug von der Tannwaldstrasse 92/98 an die Haslistrasse 30 ist Anfang 2018 erfolgt. Das Haus ist architektonisch so geplant, dass sich die Nutzfläche bei Bedarf durch den Einbau von Zwischenböden in den dafür vorgesehenen Gebäudeteilen effizient erweitern lässt.

Arbeitsplätze für Menschen, die mit Einschränkungen in ihren mentalen und motorischen Fähigkeiten leben müssen, bestehen bei der Vebo Olten in den Abteilungen Mechanik, Konfektion und Montage. Auf den ersten Blick fällt auf, dass die Räume grosszügig angelegt und die Arbeitsplätze hell, übersichtlich und funktionell gestaltet sind. Als Besucher fühlt man sich willkommen, die Frauen und Männer lassen sich gerne auf ein kurzes Gespräch ein, sie wirken interessiert und zufrieden. Und weil die Arbeitsabläufe auf die Fähigkeiten und Möglichkeiten der beschäftigten Menschen abgestimmt sind, gewinnt man als Besucher den Eindruck, es laufe alles „wie am Schnürchen“. Und noch etwas ist spürbar geworden: Die Frauen und Männer finden hier nicht nur eine Beschäftigung, sie pflegen und schätzen ebenfalls die Kollegialität, die zwischenmenschlichen Begegnungen und unternehmen zum Teil auch auswärts etwas miteinander. Als guter und geschätzter Treffpunkt, und nicht nur für die Verpflegung, wird auch das Vebo-Bistro wahrgenommen.
Zuverlässigkeit und Qualität sind überhaupt wichtige Werte, wie Alfred Dörfliger und Sascha Berger auf eine entsprechende Frage hin bekräftigen: Die Vebo sei allein schon aus betriebswirtschaftlicher Sicht auf gute Arbeit angewiesen, die Aufträge müssten zur vollen Zufriedenheit des Kundenkreises mit fast 100 Auftraggebern ausgeführt werden. Die Vebo betreut und unterstützt ihre Beschäftigten bei ihrer Arbeit und bietet ihnen auch angemessene Möglichkeiten zur beruflichen und persönlichen Weiterentwicklung an.

Unser Vebo-Besuch hat uns anschaulich gemacht, was Inklusion bedeutet, nämlich im individuellen So-Sein ganz natürlich dazu gehören, auch im Arbeitsalltag als ein vollwertiges Mitglied unserer Gesellschaft zu gelten und akzeptiert zu sein. Womit auch gesagt ist, dass die Inklusion umfassender ist und somit dem Ziel der (Wieder-)Eingliederung näherkommt als die Integration.

Die Vebo Olten beschäftigt rund 165 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter, das Leitungsteam besteht aus 25 Fachleuten. Seit 1975 firmiert die Vebo als Genossenschaft.
Noch ein Satz zu den Anfängen: Die Vebo-Geschichte hat im Oktober 1964 in Olten mit der Gründung des Vereins Eingliederungsstätte für Behinderte, Oensingen (Vebo) begonnen. Der Verein gab sich den Auftrag, im ganzen Kanton „Geschützte Werkstätten für Behinderte“ zu errichten und zu betreiben.

Ganz herzlichen Dank, lieber KF Alfred, für die aufschlussreiche Führung durch die neue Vebo und für das schmackhafte Mittagessen im betriebseigenen Bistro, welches den bereichernden Besuch auf angenehme Weise abgerundet hat.

KF Kurt Schibler

 

 

 

 

 

 

Regierungsrätin Brigit Wyss als Gastreferentin bei Kiwanis und JCI Olten

Das „Wir-Prinzip“ ist Garant für Stabilität und Kontinuität

Es war eine zündende Idee, die Kiwaner und die Mitglieder der Jungen Wirtschaftskammer Olten zur gleichen Zeit und am gleichen Ort zusammenzuführen: Der gemeinsame Abendanlass am 24. April 2018 hat uns sympathische Begegnungen, ein informatives Referat von Regierungsrätin Brigit Wyss, interessante Gespräche und ein von der Aarhof-Crew wie gewohnt fein zubereitetes Nachtessen beschert. Aber nicht nur der Inhalt, auch die Form hat gepasst: Die altersmässig wie auch vom beruflichen Wirken her illuster durchmischten Tischrunden waren für einen vielfältigen und auch zwischenmenschlich erfreulichen Gedankenaustausch gut.

Nico Zila, amtierender KCO-Präsident, und JCI-Präsidentin Tina Koch eröffneten den Abend gemeinsam, und Programmchef Patrick Albiker hat, ebenfalls mit spürbarer Vorfreude, die prominente Gastreferentin angesagt. Und tatsächlich: Der Auftritt der grünen Politikerin und ehemaligen Kantons- und Nationalrätin Brigit Wyss, die seit August 2017 der Solothurner Regierung angehört, war markant und aufschlussreich. Die Magistrarin hat uns die Aufgaben des Volkswirtschafts-Departements, welches sie von ihrer Vorgängerin Esther Gassler „gut aufgestellt“, aber auch mit mehreren laufenden Geschäften befrachtet, übernommen hatte, anhand repräsentativer Beispiele geschildert. Da war die absehbar heikle, aber in gegenseitiger Achtung der unterschiedlichen Vorzeichen verlaufene Begegnung zwischen der Regierungsrätin und überzeugten „Luchs-Anwältin“ und einem passionierten Jagdexponenten. Oder der verstörende Tierschutzfall auf einem Boninger Bauernhof, bei dem 16 Rinder verhungert sind, wobei vor allem die Frage zu reden gab, warum es überhaupt so weit kommen konnte, respektive weshalb die zuständigen Behörden nicht früher eingriffen. „Man kann nicht jemandem einfach die Tiere wegnehmen“, sagte die Referentin dazu, das Recht des Besitzers auf Interessenwahrung sei zu respektieren, und das entsprechende Verfahren brauche seine Zeit. Oder ein aktuelles Thema beim Amt für Militär und Bevölkerungsschutz heisst „Evakuationen und Notkommunikation in ausserordentlichen Lagen“, mit Herausforderungen wie: Was passiert bei einem Blackout? Wie können wir uns im digitalen Zeitalter überhaupt noch verständigen, um schwierige Situationen zu meistern? Ein weiteres wichtiges Projekt im Volkswirtschafts-Departement ist die Entwicklung einer neuen, umfassender verstandenen Standortstrategie, die – nicht zuletzt im Hinblick auf den Fachkräftemangel – auch Faktoren wie Wohnen und Freizeit einbeziehen soll.

Und wie verhält sich ein Regierungsmitglied, wenn ein Geschäft eher nicht zu den eigenen zentralen Interessen zählt? Sich hineinknien und dazu stehen, ist dann für Brigit Wyss angesagt. Das Parlament ist „unser Chef und gibt die Aufträge“, präzisiert sie, nebst den vielen Interpellationen und Vorstössen, „die wir beantworten und zu denen wir Stellung nehmen müssen“. Und genau dieses „Wir“ hat für Brigit Wyss eine zentrale und generelle Bedeutung: Dass die Legislaturplanung im Regierungskollegium geschehe, sei eine „unserer ganz grossen Stärken, die wir in der Schweiz haben“; Regierungsrätinnen und -räte kämen und gingen, aber die Stabilität und Kontinuität sei gewährleistet, „weil wir in der Konkordanz leben“.

Qualität und Ganzheitlichkeit sind wichtige Werte für die Regierungsarbeit von Brigit Wyss, die privat in einer Partnerschaft lebt. Ihre ganzheitliche Denkweise kommt denn auch ihrem Lebenslauf zum Ausdruck: Mit einer Schreinerlehre hat sie ihre berufliche Ausbildung begonnen, fünf Jahre später folgten erst eine weitere Berufslehre als Psychiatrieschwester, dann die berufsbegleitende Weiterbildung zur Hochschulreife, die ein Jus-Studium mit Lizentiatsabschluss im Jahr 2000 möglich machte. Anschliessend wirkte Brigit Wyss bis 2017 als Projektleiterin in den Bereichen Umwelt- und Tierrecht. Und sie unterliess es nicht festzustellen, dass sie das Regierungsamt mit Respekt, aber auch mit grosser Freude ausübe. Was dann auch zweifelsfrei und sympathisch herüberkam.

Eine kurze Fragerunde und ein herzlicher Applaus rundeten den interessanten Abend ab und die Anwesenden aus beiden Clubs waren sich einig: Solche Anlässe lässt man sich gerne gefallen, weitere Interclub-Begegnungen dieser Art dürfen gerne folgen.

KF Kurt Schibler

 

 

 

 

 

 

Kiwanis Club Olten unterstützt Grundschule in Recife


Marlene Grieder, Präsidentin des Vereins Liberdade Schweiz, flankiert von Jörg Schluep, Chairman Wachstum (links) und Roland Leuenberger, Chairman Social Activity.

Zum dritten Mal unterstützt der Kiwanis Club Olten den Verein Liberdade Schweiz, der in Brasilien eine Basisschule finanzieren hilft, mit einem Beitrag von 1000 Franken. Die Escola Uniào Communitària befindet sich im Armenviertel von Recife, fast 200 Kinder aus meist kinderreichen und unvollständigen Familien erhalten Unterricht. Aber nicht nur der Bildungshunger der Kinder wird gestillt, sie bekommen auch gesunde Mahlzeiten und sauberes Wasser verabreicht. Gesundheit und Hygiene sind ebenfalls wichtige Anliegen, im Unterricht wie auch in der Praxis. Für diese Sparte sind die von der Trisa AG gespendeten 120 Zahnbürsten gedacht. Marlene Grieder, Präsidentin des Vereins Liberdade, besucht die Schule regelmässig, so auch in diesen Tagen. In ihr Reisegepäck mitgegeben wurden zudem ein von der Haco AG gesponserter Stabmixer und eine von privater Seite geschenkte 20-Liter-Pfanne für die Schulküche. Weil die Escola Uniào Communitària vom Staat nur marginal unterstützt wird, ist sie auf Unterstützung von Dritten existenziell angewiesen. Der Verein Liberdade trägt, unterstützt von einem solidarischen Netzwerk, wesentlich dazu bei. Die Wangnerin Marlene Grieder, die als pensionierte Werklehrerin auch optimale fachliche Kompetenzen einbringt, ist die treibende Kraft dieses nachhaltigen Unterstützungsprojekts.

KF Kurt Schibler

 

 

 

 

„Manna“ für Pfadi Olten und ein Horyzon-Projekt in Malawi

Die Rekordernte des 30. Oltner 2-Stundenlaufs wurde feierlich weitergereicht

Die Pfadi Olten und ein Projekt in Malawi von Horyzon sind die Hauptbegünstigten des Oltner 2-Stundenlaufs 2017. Am Sonntagmorgen, 18. März 2018, hat die Checkübergabe stattgefunden – auf Einladung der Pfader im passenden Ambiente, nämlich im Pfadihaus am Rötzmattweg, wo die Vertreter von Horyzon und des OKs herzlich empfangen und mit einem feinen „Zmorge“ verwöhnt worden sind. Treffend auch die Botschaft des OK-Präsidenten, KF Klaus Kaiser: „Der Oltner 2-Stundenlauf macht einmal im Jahr etwas Gutes, und die Pfader tun es jeden Tag“! Mit Freude und Genugtuung überreichte er die beiden Checks: 28'640 Franken für das regionale Projekt (neue Zelte für die Pfadi Olten) und 57'300 Franken für das internationale Projekt (Förderung von Unternehmertum und Gesundheit für junge Frauen in Malawi).

Tiki, alias Elias Niklaus, bedankte sich herzlich im Namen der Pfadi Olten; nun sei das Geld vorhanden, um einerseits die nötigen Zelte und Zeltblachen zu beschaffen und anderseits kleine Gruppenprojekte zu realisieren, fasste er den Verwendungszweck zusammen.

Über den aktuellen Stand des unterstützten Horyzon-Projekts in Malawi informierte Bruno Essig, der die Zuwendung ebenfalls herzlich verdankte: Bereits 98 Frauen hätten mit einem Mikrokredit ein eigenes kleines Unternehmen gegründet, worunter Christina Chikhwana mit ihrem Ziegenhandel. Die Förderung des Unternehmertums mache aber nur einen Teil des Projektes aus, doch sie habe bereits wesentlich zur Verbesserung der Lebensbedingungen und zur Stabilisierung der Lebensgrundlage der Frauen beigetragen.

Nico Zila, Präsident des Kiwanis Clubs Olten, gab seiner Freude Ausdruck, „sich ein bisschen als Pfader zu fühlen“ und erstmals im Pfadihaus zu verweilen. Er bedankte sich beim OK-Team und bei allen, die zu dem eindrücklichen Rekordergebnis der 30. Austragung beigetragen haben. Der Kiwanis Club Olten sei bestrebt. Kinder, Jugendliche und junge Erwachsene zu unterstützen, und dem Patronat beim Oltner 2-Stundenlauf setze er diese Vorgabe besonders wirkungsvoll um. Bereits sei man gespannt darauf, für welche Projekte am 15. September 2018 erneut gelaufen werden kann. 

Yvonne Ingold / KF Kurt Schibler

 

 

 

 

 

Oltner Kiwaner auf Besuch bei Galliker Logistics

Ohne zuverlässige Logistik geht (fast) gar nichts mehr

Dass die Logistik einen komplexen, anspruchsvollen und unverzichtbaren Bereich unserer Volkswirtschaft ausmacht und für die Landesversorgung von existenzieller Bedeutung ist, ist allgemein bekannt. Aber was das konkret bedeutet, und welch einschneidende Folgewirkungen der Ausfall von einem oder gar mehreren der grossen Logistikcentern hätte, hat uns die Besichtigung der Gallliker Transport AG, respektive die kompetente Führung durch Severin Zumbühl, umfassend und eindrücklich vor Augen geführt. Das Unternehmen beschäftigt europaweit 2760 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter, es unterhält 18 Niederlassungen in sechs Ländern. Der Fuhrpark umfasst 920 LKW, 1100 Trailer / Anhänger und 100 Lieferwagen. Nach der Begrüssung gab uns Severin Zumbühl anhand von historischen Bildern einen Abriss der Geschichte des Familien- und Pionierunternehmens, welches 1918 die ersten Transportaufträge per Pferdefuhrwerk ausführte. Das Gründerehepaar Josef und Alice Galliker-Bachmann führte den noch kleinen Betrieb durch die Weltwirtschaftskrise und den Zweiten Weltkrieg; 1962 übernahm Sohn Peter und dessen Frau Helene das Unternehmen, mit drei Angestellten und gerade einmal fünf Fahrzeugen. Die internationale Ära begann 1965 mit der Anschaffung eines Autotransporters; 1988 wurde in Belgien der erste ausländische Stützpunkt errichtet, es folgten weitere Niederlassungen in Schweden, Italien und nochmals Belgien. Parallel dazu entwickelte sich das Transportunternehmen, den vielfältiger und komplexer werdenden Ansprüchen an die Warenverteilung und –lagerung Rechnung tragend, zum umfassenden Logistikdienstleister, und auch das internationale Netzwerk wurde entsprechend ausgebaut.

Im Jahr 2006 übergaben Peter und Helene Galliker die Unternehmensverantwortung an die 3. Generation: Peter Galliker, Rolf Galliker und Esther Studer-Galliker.

Auf dem Weg durch die Hallen hat uns vor allem die Grössenordnung erstaunt: Da spricht man nicht mehr von Quadratmetern, sondern von Hektaren, Hochregale reihen sich an Hochregale, und ein feines Transportsystem gewährleistet die richtige Platzierung der Güter, respektive den raschen und zielsicheren Zugriff auf dieselben. Besonders beeindruckt haben uns die kompetenten und fesselnden Schilderungen des Logistikkenners Severin Zumbühl, der auf sämtliche Fragen präzise Auskunft gab und uns so ein Gesamtbild von einem Logistikunternehmen mit auf den Weg gab, das mit Fug und Recht als exemplarisch und vorbildlich bezeichnet werden darf. Ganz herzlichen Dank für die ebenso aufschlussreiche wie sympathische Führung.

KF Kurt Schibler

Link für mehr Informationen: www.galliker.com