Marlene Grieder, Präsidentin des Vereins Liberdade Schweiz, flankiert von Jörg Schluep, Chairman Wachstum (links) und Roland Leuenberger, Chairman Social Activity.

Kiwanis Club Olten unterstützt Grundschule in Recife

Zum dritten Mal unterstützt der Kiwanis Club Olten den Verein Liberdade Schweiz, der in Brasilien eine Basisschule finanzieren hilft, mit einem Beitrag von 1000 Franken. Die Escola Uniào Communitària befindet sich im Armenviertel von Recife, fast 200 Kinder aus meist kinderreichen und unvollständigen Familien erhalten Unterricht. Aber nicht nur der Bildungshunger der Kinder wird gestillt, sie bekommen auch gesunde Mahlzeiten und sauberes Wasser verabreicht. Gesundheit und Hygiene sind ebenfalls wichtige Anliegen, im Unterricht wie auch in der Praxis. Für diese Sparte sind die von der Trisa AG gespendeten 120 Zahnbürsten gedacht. Marlene Grieder, Präsidentin des Vereins Liberdade, besucht die Schule regelmässig, so auch in diesen Tagen. In ihr Reisegepäck mitgegeben wurden zudem ein von der Haco AG gesponserter Stabmixer und eine von privater Seite geschenkte 20-Liter-Pfanne für die Schulküche. Weil die Escola Uniào Communitària vom Staat nur marginal unterstützt wird, ist sie auf Unterstützung von Dritten existenziell angewiesen. Der Verein Liberdade trägt, unterstützt von einem solidarischen Netzwerk, wesentlich dazu bei. Die Wangnerin Marlene Grieder, die als pensionierte Werklehrerin auch optimale fachliche Kompetenzen einbringt, ist die treibende Kraft dieses nachhaltigen Unterstützungsprojekts. 

KF Kurt Schibler

 

 

 

 

 

„Manna“ für Pfadi Olten und ein Horyzon-Projekt in Malawi

Die Rekordernte des 30. Oltner 2-Stundenlaufs wurde feierlich weitergereicht

Die Pfadi Olten und ein Projekt in Malawi von Horyzon sind die Hauptbegünstigten des Oltner 2-Stundenlaufs 2017. Am Sonntagmorgen, 18. März 2018, hat die Checkübergabe stattgefunden – auf Einladung der Pfader im passenden Ambiente, nämlich im Pfadihaus am Rötzmattweg, wo die Vertreter von Horyzon und des OKs herzlich empfangen und mit einem feinen „Zmorge“ verwöhnt worden sind. Treffend auch die Botschaft des OK-Präsidenten, KF Klaus Kaiser: „Der Oltner 2-Stundenlauf macht einmal im Jahr etwas Gutes, und die Pfader tun es jeden Tag“! Mit Freude und Genugtuung überreichte er die beiden Checks: 28'640 Franken für das regionale Projekt (neue Zelte für die Pfadi Olten) und 57'300 Franken für das internationale Projekt (Förderung von Unternehmertum und Gesundheit für junge Frauen in Malawi).

Tiki, alias Elias Niklaus, bedankte sich herzlich im Namen der Pfadi Olten; nun sei das Geld vorhanden, um einerseits die nötigen Zelte und Zeltblachen zu beschaffen und anderseits kleine Gruppenprojekte zu realisieren, fasste er den Verwendungszweck zusammen.

Über den aktuellen Stand des unterstützten Horyzon-Projekts in Malawi informierte Bruno Essig, der die Zuwendung ebenfalls herzlich verdankte: Bereits 98 Frauen hätten mit einem Mikrokredit ein eigenes kleines Unternehmen gegründet, worunter Christina Chikhwana mit ihrem Ziegenhandel. Die Förderung des Unternehmertums mache aber nur einen Teil des Projektes aus, doch sie habe bereits wesentlich zur Verbesserung der Lebensbedingungen und zur Stabilisierung der Lebensgrundlage der Frauen beigetragen.

Nico Zila, Präsident des Kiwanis Clubs Olten, gab seiner Freude Ausdruck, „sich ein bisschen als Pfader zu fühlen“ und erstmals im Pfadihaus zu verweilen. Er bedankte sich beim OK-Team und bei allen, die zu dem eindrücklichen Rekordergebnis der 30. Austragung beigetragen haben. Der Kiwanis Club Olten sei bestrebt. Kinder, Jugendliche und junge Erwachsene zu unterstützen, und dem Patronat beim Oltner 2-Stundenlauf setze er diese Vorgabe besonders wirkungsvoll um. Bereits sei man gespannt darauf, für welche Projekte am 15. September 2018 erneut gelaufen werden kann. 

Yvonne Ingold / KF Kurt Schibler

 

 

 

 

 

Oltner Kiwaner auf Besuch bei Galliker Logistics

Ohne zuverlässige Logistik geht (fast) gar nichts mehr

Dass die Logistik einen komplexen, anspruchsvollen und unverzichtbaren Bereich unserer Volkswirtschaft ausmacht und für die Landesversorgung von existenzieller Bedeutung ist, ist allgemein bekannt. Aber was das konkret bedeutet, und welch einschneidende Folgewirkungen der Ausfall von einem oder gar mehreren der grossen Logistikcentern hätte, hat uns die Besichtigung der Gallliker Transport AG, respektive die kompetente Führung durch Severin Zumbühl, umfassend und eindrücklich vor Augen geführt. Das Unternehmen beschäftigt europaweit 2760 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter, es unterhält 18 Niederlassungen in sechs Ländern. Der Fuhrpark umfasst 920 LKW, 1100 Trailer / Anhänger und 100 Lieferwagen. Nach der Begrüssung gab uns Severin Zumbühl anhand von historischen Bildern einen Abriss der Geschichte des Familien- und Pionierunternehmens, welches 1918 die ersten Transportaufträge per Pferdefuhrwerk ausführte. Das Gründerehepaar Josef und Alice Galliker-Bachmann führte den noch kleinen Betrieb durch die Weltwirtschaftskrise und den Zweiten Weltkrieg; 1962 übernahm Sohn Peter und dessen Frau Helene das Unternehmen, mit drei Angestellten und gerade einmal fünf Fahrzeugen. Die internationale Ära begann 1965 mit der Anschaffung eines Autotransporters; 1988 wurde in Belgien der erste ausländische Stützpunkt errichtet, es folgten weitere Niederlassungen in Schweden, Italien und nochmals Belgien. Parallel dazu entwickelte sich das Transportunternehmen, den vielfältiger und komplexer werdenden Ansprüchen an die Warenverteilung und –lagerung Rechnung tragend, zum umfassenden Logistikdienstleister, und auch das internationale Netzwerk wurde entsprechend ausgebaut.

Im Jahr 2006 übergaben Peter und Helene Galliker die Unternehmensverantwortung an die 3. Generation: Peter Galliker, Rolf Galliker und Esther Studer-Galliker.

Auf dem Weg durch die Hallen hat uns vor allem die Grössenordnung erstaunt: Da spricht man nicht mehr von Quadratmetern, sondern von Hektaren, Hochregale reihen sich an Hochregale, und ein feines Transportsystem gewährleistet die richtige Platzierung der Güter, respektive den raschen und zielsicheren Zugriff auf dieselben. Besonders beeindruckt haben uns die kompetenten und fesselnden Schilderungen des Logistikkenners Severin Zumbühl, der auf sämtliche Fragen präzise Auskunft gab und uns so ein Gesamtbild von einem Logistikunternehmen mit auf den Weg gab, das mit Fug und Recht als exemplarisch und vorbildlich bezeichnet werden darf. Ganz herzlichen Dank für die ebenso aufschlussreiche wie sympathische Führung.

KF Kurt Schibler

Link für mehr Informationen: www.galliker.com

 

 

 

 

 

Eine Schule im Armenviertel einer brasilianischen Stadt

Der Verein Liberdade leistet nachhaltige Entwicklungshilfe

Eine Grundschule im Armenviertel Macacas in der brasilianischen Stadt Recife war das Vortragsthema am Kiwanis-Lunch vom 16. Januar 2018, respektive der in Wangen bei Olten domizilierte Verein Liberdade Schweiz, welcher das Projekt seit 1994 mitträgt. Marlene Grieder, Präsidentin des Vereins, hat uns anschaulich geschildert, wie die Schule funktioniert und welche Herausforderungen sie zu bewältigen hat. Da sind einmal die rund 180 Schülerinnen und Schüler, die aus meist kinderreichen und unvollständigen Familien stammen. Unvollständig vor allem infolge einer verbreiteten Macho-Mentalität, wonach die Männer den Frauen „ein Kind machen“, sich dann aber um ihre Vaterpflichten foutierten, wie die Referentin betonte. Im Armenviertel leben die Menschen sehr engräumig, mit einfachsten Ausstattungen und primitiven oder gar fehlenden sanitären Anlagen. Und Kinder haben ja nicht bloss Bildungshunger, sie brauchen auch etwas Gesundes zu essen und zu trinken, sauberes Wasser vor allem. Die Schule verfügt über eine Küche und einen Essraum, es werden täglich Mahlzeiten mit frischem Obst und Gemüse zubereitet. Für Löhne, Einrichtungen, Schulmaterial, Nahrungsmittel und Reparaturen braucht es Geld, welches hauptsächlich aus Spenden stammt. Denn vom Staat kommt keine nennenswerte Unterstützung.

Der Verein Liberdade trägt das Schulprojekt seit 1995 mit, von 1989 bis 2014 wurde es auch durch einen deutschen Verein unterstützt. Seit 2014 wird die Escola Uniao Comunitaria, die Unterricht auf den Stufen Kindergarten und 1. bis 4. Klasse der Grundschule anbietet, hauptsächlich mit Spendengeldern aus der Schweiz finanziert. Hauptfächer sind Lesen, Schreiben, Rechnen, textiles Werken und ökologische Umweltlehre; Freizeitfächer wie Sport, Tanz, Englisch und Kochen werden von zum Teil freiwilligen Lehrpersonen unentgeltlich erteilt. Der Finanzierungsbedarf beträgt gegen 100'000 Franken pro Jahr.

Und wie ist es um die beruflichen Perspektiven der Schülerinnen und Schüler bestellt? Marlene Grieder zufolge haben bislang etwa 50 Jugendliche den Weg bis zur Hochschulstufe und den Aufbruch in die „Moderne“ geschafft. Die meisten Heranwachsenden verblieben aber in ihrem Armenviertel und bemühen sich, ihre Bildung dort einzubringen.

Der Verein steht mit der Schule in engem Kontakt, Marlene Grieder besucht sie regelmässig und wirkt als Ansprechpartnerin für organisatorische und bauliche Fragen wie auch für budgetrelevante Anschaffungen.

Am Referat beteiligt war auch Fränzi Zerilli, Vizepräsidentin des Vereins Liberdade. Sie dankte den Oltner Kiwanern herzlich für das Interesse und die gewährte Unterstützung des Projekts.
KF Kurt Schibler

Link und Bankkonto Verein Liberdade:
http://www.liberdade.ch/index.php

Raiffeisenbank Untergäu, CH45 8094 7000 0055 8740 1

 

 

 

 

 

 

11 Kinder für die Welt des Kochens begeistert

Kaiserlicher Kochkurs für Kinder


Bilder: Manuela Albiker

 

Anlässlich der ersten Ausgabe des Buchfestivals Olten hat sich der Kiwanis Club Olten entschieden, als Sponsor des „Kaiserlichen Kochkurses für Kinder“ aufzutreten. Ein Sponsoring, das beileibe nicht nur aus monetärer Unterstützung, sondern in erster Linie aus persönlichem Engagement zahlreicher Kiwaner bestand.

KF Klaus Kaiser, ausgebildeter Koch und erfolgreicher Gastronom, übernahm gleich selber die Leitung des Kochkurses. Mit seiner jahrzehntelangen Erfahrung und seiner sympathischen und ruhigen Art hatte er die elf teilnehmenden Kinder im Primarschulalter rasch auf seiner Seite. Motiviert und zielstrebig folgten sie den Anweisungen des Küchenchefs und zauberten an diesem Samstagmittag ein wunderbares – oder eben „kaiserliches“ – Menu auf die Teller. Unterstützt wurde er dabei von den KF Patrick Albiker und Jörg Schluep, beide aktuelle Vorstandsmitglieder des KC Olten, sowie von deren beiden Ehefrauen. Die leuchtenden Kinderaugen waren beim gemeinsamen Mittagessen am grossen Tisch im Oltner „Schauraum“ unverkennbar, insbesondere natürlich beim Dessert, einem echten österreichischen Kaiserschmarrn.

Auch in der Organisation des Buchfestivals Olten ist einiger Kiwanis-Spirit vorhanden, steht doch mit KF Georg Berger ein ehemaliger Club-President an der Spitze des Trägervereins und hält mit Manuela Schluep eine engagierte Kiwanis-Partnerin die organisatorischen Fäden in den Händen. Die nächste Ausgabe des Festivals findet übrigens vom 15. bis 18. November 2018 statt – ein Eintrag in die Agenda lohnt sich bestimmt.

Nico Zila

President Kiwanis Club Olten

 

 

 

 

 

 

Und wie sie geleuchtet haben ...

KCs Oensingen-Bechburg, Olten und Zofingen laden Kinder in den Zirkus ein

Mindestens ein leuchtendes Kinderauge pro Mitglied, das war eine der drei Zielvorgaben, die Governor Jon Fadri Huder bei seinem Amtsantritt proklamiert hat. In diesem Sinne hat die Kiwanis Foundation, District Schweiz-Liechtenstein, ein Agreement mit dem Circus Nock getroffen und die Clubs ermuntert, Kinder zu einer Vorstellung einzuladen. An dem sympathischen Projekt haben sich auch die drei Kiwanis-Clubs Oensingen-Bechburg, Olten und Zofingen beteiligt und am 15. Oktober 2017 mehr als 100 Kinder nach Olten ins Zelt des Circus Nock eingeladen. Die erstrebte Wirkung ist voll eingetroffen! Kinder der Tibeter-Gemeinschaft, Mädchen und Knaben aus verschiedenen Heimen der Region und Flüchtlingskinder ohne Eltern haben sich von den Darbietungen der Artisten und der Tiere begeistern lassen, und auch die Pause mit der passenden Verpflegung hat ihnen auch sichtlich Freude bereitet. Verantwortlich für die Organisation waren die KF Patrik Hug (KC Oensingen-Bechburg), Patrick Albiker (KC Olten) und Stefan Senn (KC Zofingen).

KF Kurt Schibler